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Kann Jung Bünne 2023 endlich sein plattdeutsches Theater aufführen?

Auf der Generalversammlung zeigte sich der Verein zumindest hoffnungsvoll. Die steigenden Energiepreise machen sich derweil auch in Bünne bemerkbar.

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Die Rollen sind verteilt, Bühne und Kostüme vorbereitet: Der Theaterverein Jung Bünne möchte nun endlich sein plattdeutsches Stück „Hei drömt von Ilse" aufführen. Foto: Vollmer

Die Rollen sind verteilt, Bühne und Kostüme vorbereitet: Der Theaterverein Jung Bünne möchte nun endlich sein plattdeutsches Stück „Hei drömt von Ilse" aufführen. Foto: Vollmer

Nächster Versuch: Der Theaterclub Jung Bünne nimmt für die kommende Spielzeit den dritten Anlauf, um das plattdeutsche Theaterstück „Hei drömt von Ilse" auf die Bühne zu bringen. Während der Generalversammlung bedauerte Spielleiter Thomas Fangmann, dass durch die Corona-Pandemie der Dreiakter zweimal abgesagt werden musste. Er nahm’s mit Humor und sagte „Dreimal ist Oldenburger Recht“, in der Hoffnung, dass im kommenden Jahr endlich wieder gespielt werden kann. Der Vorsitzende Joachim Herzog versprach während der Generalversammlung, dass trotz der gestiegenen Energiekosten der Eintrittspreis von 7 Euro nicht angehoben werde.

Die Corona-Zwangspause ließ der Theaterverein nicht einfach so verstreichen. Ganz im Gegenteil. Es wurde und wird eine ganze Menge Arbeit und Geld investiert, um das Bühnenleben sowohl für die Zuschauer als auch für die Akteure zu verbessern. Der Bühnenvorraum samt Eingangsbereich hat eine neue Decke und einen neuen Fußboden erhalten. Als Nächstes sollen die Beleuchtung und Steuertechnik auf der Bühne erneuert werden. „Die Beleuchtungsanlage verbraucht enorm viel Strom“, sagt der Vorsitzende. Er hofft, dass noch vor der kommenden Spielsaison die gesamte Technik modernisiert und eingebaut werden kann. Dazu gehöre auch eine zentrale Steuerung der gesamten Bühneneinrichtung per Laptop.

Reges Vereinsleben

Auch das Vereinsleben kam nicht zu kurz. So gab es im Frühjahr eine Bustour ins Alte Land. Die 30 aktiven Mitglieder besuchten dort einen Obstbauern und ließen sich den Betrieb erklären. Ebenso beteiligte sich der Theaterverein im Februar an der Müllsammelaktion der Stadt Dinklage. Für die 1150-Jahrfeier der Dinklager Bauerschaft Bünne öffneten die Theaterfreunde ihre Türen und studierten zur Unterhaltung der Besucher ein Theaterstück ein. „Man konnte immer wieder feststellen, dass den Bünnern und unseren Mitgliedern etwas fehlt. Nämlich das Theaterspielen“, brachte es Schriftführer Andreas Arlinghaus auf den Punkt.

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