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Immer wieder verschoben: Solisten und Ensembles überzeugen im Kulturbahnhof

Corona hatte die Veranstaltung immer wieder ausgebremst. Nun konnte es endlich in Cloppenburg stattfinden – mit Erfolg, befand das Publikum.

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Stilecht gekleidet und mit großartigen Stimmen ausgestattet interpretierten (von links) Susanne Fangmann, Ulla Krümpelbeck, Inga Feldhaus, Stefanie Eilers und Kerstin Sieverding „beswingte“ Schlager und Chansons aus den Goldenen 1920er und 1930er Jahren. Foto: Heidkamp

Stilecht gekleidet und mit großartigen Stimmen ausgestattet interpretierten (von links) Susanne Fangmann, Ulla Krümpelbeck, Inga Feldhaus, Stefanie Eilers und Kerstin Sieverding „beswingte“ Schlager und Chansons aus den Goldenen 1920er und 1930er Jahren. Foto: Heidkamp

Zwei mitreißende Ensembles, großartige Solistinnen und Solisten, dazu ausgezeichnete Musikerinnen und Musiker steckten ihre Gäste am Wochenende im ausverkauften Kulturbahnhof mit Schlagern und Chansons aus den Goldenen 1920er und 1930er Jahren an. "Schön, dass sie sich die Zeit genommen, um heut und jetzt hierherzukommen", begrüßte Arndt Humphreys das erwartungsvolle Publikum mit Reim und Humor.

Für dieses Konzert hatte er einen Großteil der Musik arrangiert und lieferte dazu, unter musikalischer Unterstützung von Klavier (Miriam Humphreys) und Georg Büssing am Schlagzeug zusammen mit einem Klarinettenquintett (Carola Kopshoff, Bernadett Deeken, Elisabeth Hofmann und Sigrid Möller) stilechte Klänge.

Gleich zu Beginn hatte Humphreys den Rahmen der musikalischen Unterhaltung abgesteckt. Unter dem Motto "Kein Schwein SMST mich an" gab es "von Swingerclubs bis Nachbars Garten, Tango, Spott und Liebelei" so einiges, bei dem das Publikum teilweise lauthals Lachen musste. Musikalische Vielfalt, dazu ironische, frivole und ein wenig spitzfindige Texte machten die leichte Muse zum Vergnügen.

Gekonnt: Mit Kirschen aus Nachbars Garten“ sorgte Sänger Josef Deeken für einen der vielen Höhepunkte des Abends. Foto: HeidkampGekonnt: Mit „Kirschen aus Nachbar's Garten“ sorgte Sänger Josef Deeken für einen der vielen Höhepunkte des Abends. Foto: Heidkamp

"Bei mir bist du schön" versprachen die Sängerinnen Susanne Fangmann, Ulla Krümpelbeck, Inga Feldhaus, Stefanie Eilers und Kerstin Sieverding, die den Abend mit dem Jazz-Klassiker eröffneten. Es folgten „Veronika, der Lenz ist da“ von den Comedian Harmonists und „Du hast Glück bei den Frau'n, Bel Ami“, bei dem Ulla Krümpelbeck an die Sängerin Lizzi Waldmüller erinnerte. Schlager und Chansons, die durch ihren Charme und Wortwitz das Publikum früher und heute noch immer wieder begeistern können.

Ihre Gesangstalente bewiesen Schlagzeuger Georg Büssing mit "Ich brech' die Herzen der stolzesten Frau'n, weil ich so stürmisch und so leidenschaftlich bin" und Josef Deeken, der sich von den "Kirschen aus Nachbar's Garten" zum Naschen einladen ließ.

Coronabedingt war es ein Konzert mit über zwei Jahren Anlauf. "Wir sind total glücklich, dass wir hier sind, froh, dass wir endlich hier stehen können in diesem wundervollen Raum. Dass die Jazz- und Bluesfreunde auch weiterhin an uns geglaubt und immer wieder neue Termin rausgegeben haben", hatte sich die musikalische Leiterin des Vokal-Ensembles, Miriam Humphreys, zu Beginn des Konzertes bei den Jazz- und Bluesfreundes für den langen Atem bedankt. Ein Durchhaltevermögen, welches das Publikum für alle Beteiligten mit riesigem und minutenlangem Applaus verdientermaßen honorierte.

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