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Heimat ist, wenn man seine Nachbarn kennt

Volker Gers-Grapperhaus mag die Wälder. 40 Porträts, 40 Gedanken zur Heimat, das ist die Idee der OV-Serie Heimat.Los.

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Volker Gers-Grapperhaus schätzt die Infrastruktur in seiner Heimat. Der 34-jährige Landwirtschaftsmeister und Diplom-Kaufmann kann sich nicht vorstellen, woanders heimisch zu werden.

„Heimat ist für mich da, wo ich mich zu Hause und wohl fühle. Heimat ist der Ort, an dem ich mich auskenne und an dem mir vertraute Menschen leben. Während meines Studiums in Osnabrück habe ich festgestellt, dass das Leben in einer größeren Stadt recht anonym und schnelllebig ist. Oft kennen sich nicht einmal die direkten Nachbarn. Diese Erfahrungen haben meinen Wunsch bestärkt, nach dem Studium wieder in meine Heimat Grapperhausen zurückzukehren.

Hier kann ich mich zu 100 Prozent mit der Mentalität der Menschen identifizieren. Hier sind die meisten Menschen in der Tradition verwurzelt. Sie feiern Schützenfest und pflegen das Brauchtum, wissen aber auch hart zu arbeiten. Außerdem pflegen wir Grapperhauser unsere Nachbarschaften. Es ist undenkbar, seinen Nachbarn nicht zu kennen.

Heimisch fühle ich mich in Grapperhausen auch wegen der abwechslungsreichen Landschaft. Die kleinen Wälder, Gräben und Tümpel sind ein Idyll direkt vor meiner Haustür. Als Landwirt und Jäger bin ich viel in dieser Natur unterwegs und lerne sie jeden Tag aufs Neue schätzen.

Ich schätze die gute Verkehrsanbindung meiner Heimat. Mit der Nordwestbahn habe ich eine direkte Anbindung an meinen Studienort Osnabrück und nach Bremen. Auch die Nähe zur Autobahn ist ein großer Vorteil. Das weiß man erst richtig zu schätzen, wenn man in eine Region ohne Autobahn kommt.

Ich kann mir nicht vorstellen, woanders heimisch zu werden. Ich bewirtschafte einen landwirtschaftlichen Hof, und ein großer Teil meiner Familie lebt in Neuenkirchen. Auch wenn die intensive Tierhaltung in den vergangenen Jahren in die Kritik geraten ist, finde ich meine Heimat absolut lebenswert. Speziell die Tierhaltung hat für den wirtschaftlichen Aufschwung unserer Region gesorgt und prägt sie immer noch.“

Fakten

  • Das Projekt Heimat.Los der Oldenburgischen Volkszeitung und der Katholischen Akademie Stapelfeld wird von den Volksbanken, den HGVs Vechta/Damme und der Firma Cewe unterstützt.

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