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Hamburg, Buenos Aires, Barßel

Die Konzertpianistin Alexandra Sostmann gastiert Anfang November in ihrer Heimatstadt Barßel. Im Gepäck hat sie dabei auch ihr neues Album, das am 5. Juni erscheint.

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Außergewöhnliche Bandbreite: Die Konzertpianistin Alexandra Sostmann gastiert am 6. November in ihrer Heimatgemeinde Barßel. Foto: Uschi Irani

Außergewöhnliche Bandbreite: Die Konzertpianistin Alexandra Sostmann gastiert am 6. November in ihrer Heimatgemeinde Barßel. Foto: Uschi Irani

Die in Barßel geborene Konzertpianistin Alexandra Sostmann gehört zu den Großen ihres Faches. Berlin, Hamburg, Rom, Wien, Buenos Aires, London und zahlreiche andere große Konzertbühnen finden sich in ihrem Terminkalender. Am 6. November gastiert Sostmann im Müllerhaus in Barßel.

Auch wenn die Musikerin , die seit sechs Jahren in Hamburg lebt, schon während ihres Studiums und erst recht als Konzertpianistin durch die Welt gereist ist, ihren Heimatort hat sie nie vergessen. „Obwohl es schon lange her ist, dass ich aus Barßel weggezogen bin, habe ich es immer im Herzen behalten“, sagt die 50-Jährige. Deshalb ist der Auftritt in Barßel für sie auch etwas Besonderes. „Ich freue mich sehr auf das Konzert“, betont sie.  

Gut im Gedächtnis sind ihr noch der Ententeich mit dem Lauftreff, die Deiche, das Wasser, die Mühle und vieles mehr. Kontakt pflegt sie noch mit Schulfreundinnen aus Barßel und Harkebrügge und zum besten Freund ihres verstorbenen Vaters.

Mit 15 wurde Sostmann Jungstudentin an der Musikhochschule Lübeck

„Meinen ersten Klavierunterricht hatte ich mit sechs Jahren bei meiner Schwester Andrea und mit sieben Jahren folgte dann der Klavierunterricht an der Kreismusikschule Cloppenburg“, erinnert sich Sostmann. Danach erhielt sie Privatunterricht in Oldenburg und wechselte mit 15 an die Musikhochschule Lübeck. „Ich wurde als Jungstudentin aufgenommen und setzte bis zum Abitur dort meine Ausbildung fort“, erzählt sie.

Das Klavierstudium führte sie dann nach Hamburg, Salzburg, Paris und London. Noch während ihrer Studienzeit gewann Sostmann den ersten Preis beim internationalen Kammermusikwettbewerb Caltanissetta.  Weitere Auszeichnungen bei internationalen Klavier- und Kammermusikwettbewerben folgten.

Siebtes Album erscheint am 5. Juni

Sechs CDs hat die gebürtige Barßelerin inzwischen eingespielt. Die ersten vier gemeinsam mit Judith Mosch als Duo Villarceaux, danach folgten zwei Soloalben, in denen sie der Wirkung Bachs auf andere, auch zeitgenössische Komponisten nachspürte. Das siebte Album „Bach, Byrd, Gibons and Contemporary Music“ kommt am 5. Juni auf den Markt.

Wie bei der ersten Einspielung kombiniert sie hier erneut Klavierkompositionen aus dem 16. und 17. Jahrhundert mit zeitgenössischen Werken. „Mich interessieren die Bezüge zwischen den Epochen und ihre polyphonischen Strukturen“, sagt Sostmann. Und da komme man an Bach eben nicht vorbei.

Auch live präsentiert Sostmann ihre außergewöhnlich große Bandbreite. Wenn Corona nichts dagegen hat, können sich die Barßeler am 6. November selbst davon überzeugen.

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