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Gewissensnot treibt Linderner in den Tod

Vor mehr als 40 Jahren brachte sich Hermann Brinkmann um, nachdem sein Antrag auf Kriegsdienstverweigerung abgelehnt worden war. Seine Nichte hat den Fall zu einer Graphic Novel verarbeitet.

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Unter Druck: Hermann Brinkmann vor der Prüfungskammer. Gezeichnet hat die Szene seine Nichte Hannah. Copyright: Avant-Verlag.

Unter Druck: Hermann Brinkmann vor der Prüfungskammer. Gezeichnet hat die Szene seine Nichte Hannah. Copyright: Avant-Verlag.

Im Januar 1974  erschien in der Münsterländischen Tageszeitung eine ungewöhnliche Todesanzeige. Die Linderner Familie Brinkmann gab darin das Ableben ihres Sohnes und Bruders Hermann bekannt. Anders als üblich sparte sie auch die Todesursache ("durch Starkstrom") nicht aus und ließ durchblicken, wem sie den offensichtlichen Suizid des 19-Jährigen anlastete: der Bundeswehr und damit dem deutschen Staat, der ihn gegen seinen Willen zum Wehrdienst gezwungen hatte.

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