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Gauklerfest: Künstler loben die Atmosphäre im Museumsdorf

Fast 350 Zuschauer haben sich am Sonntag das Gauklerfest im Museumsdorf angesehen. Nicht nur das Publikum, sondern auch die Künstler waren voll des Lobes.

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Unterbrechung für ein Foto: "El Goma" begeisterte mit seiner Show. Foto: Kessens

Unterbrechung für ein Foto: "El Goma" begeisterte mit seiner Show. Foto: Kessens

Guter Zuspruch und tolles Wetter: Christina Hagemann, Fachbereichsleiterin Kultur bei der Stadt Cloppenburg, strahlte am Sonntag beim Gauklerfest im Museumsdorf. Bereits der ersten Vorstellung der Künstlerinnen und Künstler wohnten über 100 Gäste bei, bei der 2. Mittagsvorstellung waren fast alle 250 zugelassenen Plätze besetzt.

"Wir erwarten bei den Nachmittagsvorstellungen volles Haus", sagte sie zuvor. Die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer, überwiegend Familien, kämen gezielt zum Gauklerfest, während es bei den vorangegangenen Veranstaltungen im Stadtpark eher ein Kommen und Gehen war, meinte sie.

Künstler und Artisten präsentieren sich in verschiedenen Runden

Großes Lob bekam das Museumsdorf für die Unterstützung des Gauklerfestes, das von Jahrmarkt ähnlichem Treiben umrahmt wurde. Mit dem geringen Eintrittsgeld bot sich auch die Möglichkeit das gesamte Museumsdorf zu besichtigen.

3 Künstlerinnen und Künstler, von denen immer 2 eine Vorführung bestritten, animierten das begeisterte Publikum zum Mitmachen. Und wenn es mal stiller wurde, nahm Clown Joaquino Payaso den Taktstock in die Hand und dirigierte die "OOOHS" und die "AAAHS" und den Applaus.

Joaquino Payaso: beim Drahtseilakt mit Assistenz aus dem Publikum.Joaquino Payaso: beim Drahtseilakt mit Assistenz aus dem Publikum.

Einen Drahtseilakt wagte Thamar Hampe, die von einem großen Boxkampf träumt und dabei schwerelos auf dem Seil, mal tänzelnd, mal ächzend, bis zum finalen Kampf, einige Hürden überwinden muss.

"El Goma" – das Gummi, alias Juan Manuel Gomez präsentierte stumme und visuelle Sketche aus Alltagssituationen heraus. Nicht alles war in seiner Show geplant, denn sie lebte auch von Improvisationen, und so wurden zu spät Kommende kurzerhand mit ins Programm ein bezogen, mit passender Musik und entsprechender Mimik. Der Künstler mit argentinischen Wurzeln, italienischer Staatsbürgerschaft und in Deutschland lebend, begeisterte mit spielerischem Witz und ausgefeilten Gags das Publikum.

Dass das Spiegeleierbraten kein leichtes Unterfangen war, demonstrierte Joaquino Payaso alias Achim Sonntag. Nur mit den Zurufen und Tipps, vor allen Dingen aus Kindermund, schaffte er es schließlich, seinen großen Hunger zu stillen. Auf zum Beispiel Kleinkunstbörsen werden die Organisatorinnen und Organisatoren des Kultursommers, in diesem Fall für das Gauklerfest fündig. "Einige kommen aber auch auf uns zu", sagte Hagemann, "sie wissen von der Attraktivität unseres Gauklerfestes". So waren auch diese Künstlerinnen und Künstler voll des Lobes über die einzigartige Atmosphäre im Museumsdorf.

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