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Galerie Luzie Uptmoor zeigt bis Ende April Kathe-Bilder

"Ich muss raus und malen – August Kathe. Malerei und Zeichnung" heißt die Ausstellung, die zurzeit im Industriemuseum Lohne zu sehen ist. Aufgrund der Corona-Einschränkungen allerdings nur online.

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Zweimal Kathe auf einem Bild: Ludger Kathe neben dem Porträt seines Vaters August. Gemalt wurde es vom Lohner Künstler Joseph Andreas Pausewang. Foto: Kathe

Zweimal Kathe auf einem Bild: Ludger Kathe neben dem Porträt seines Vaters August. Gemalt wurde es vom Lohner Künstler Joseph Andreas Pausewang. Foto: Kathe

In der Lohner Galerie Luzie Uptmoor im Industriemuseum Lohne sollten noch bis zum Monatsende die Gemälde der Ausstellung "Ich muss raus und malen – August Kathe. Malerei und Zeichnung" präsentiert werden. Die Corona-Beschränkungen lassen es jedoch nach wie vor nicht zu, dass Besucher diese Schau vor Ort sehen können. Auf der Homepage des Freundeskreises Luzie Uptmoor www.luzie-uptmoor.de (Stichwort Sonderausstellung) wird aber noch für einige Wochen ein Großteil der Bilder aus der Ausstellung wiedergegeben.

Mechthild Beckermann, Vorsitzende des Freundeskreises Luzie Uptmoor, begrüßte nun vor wenigen Tagen Ludger und Tobias Kathe in Lohne. Vater und Sohn, beide waren aus dem Umfeld von Braunschweig angereist, um ihre Werke wieder in Empfang zu nehmen. Mit weiteren Mitgliedern der aus Vechta stammenden Familie des Lehrers August Kathe (1900 bis 1962) haben sie einen Großteil der in der Galerie gezeigten Bilder zur Verfügung gestellt. Ludger Kathe, ein Sohn von August Kathe, lebt in Erkerode am Elm.

Er konnte lebhaft davon berichten, wie sein Vater immer wieder freie Zeiten nutzte, um seinen künstlerischen Neigungen nachzugehen. Die Gemälde und Zeichnungen entstanden so nicht nur in der heimischen Region, sondern zum Teil auch auf Reisen durch Deutschland oder in den Niederlanden. Viele der Bilder konnte August Kathe, der stets vor Ort in der Natur malte, direkt von der Staffelei verkaufen, weil sich Einheimische für die Werke begeisterten. Ein nettes Zubrot für einen Volksschullehrer, der in damaligen Zeiten nur über ein recht karges Gehalt verfügte.

Freundeskreis plant Zusammenarbeit mit Heimatverein Oythe

Mechthild Beckermann konnte sich bei der Familie Kathe für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und Unterstützung bedanken. Sie verwies darauf, dass Werke von August Kathe, möglicherweise in einem anderen Zusammenhang und zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal präsentiert werden könnten. In hoffentlich naher Zukunft könnten sich interessierte Kunstfreunde auf Fahrradtouren zu August Kathes Motiven freuen, die der Freundeskreis Luzie Uptmoor in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Oythe anbieten wird, sobald es die Corona-Regeln zulassen. Näheres wird in der Tagespresse und auf der Homepage des Vereins bekannt gegeben.

Aufgrund des bevorstehenden Umzuges der Galerie Luzie Uptmoor in den neuen Anbau des Lohner Industriemuseums werden die bisherigen Galerieräume nach dem Ende der Kathe-Ausstellung verlassen. Für den Oktober 2021 ist dann bereits die erste Ausstellung in neuen Räumlichkeiten geplant.

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