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Freilichtbühne Lohne feiert Premiere mit "Madagascar"

Nach zweieinhalbjähriger Planung bringt die Freilichtbühne Lohne die Adaption des Animationsfilmes auf die Bühne. Allein die farbenfrohen Kostüme sorgen für gute Laune. (mit Videos)

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Volle Farbenpracht auf der Bühne: King Julien (vorne rechts) und seine Lemuren-Bande sorgen für ordentlich Trubel auf der Freilichtbühne Lohne. Foto: Wienken

Volle Farbenpracht auf der Bühne: King Julien (vorne rechts) und seine Lemuren-Bande sorgen für ordentlich Trubel auf der Freilichtbühne Lohne. Foto: Wienken

Vorhang auf und Bühne frei: Die Spielschar der Freilichtbühne Lohne hat mit dem Musical „Madagascar“, einer Adaption des gleichnamigen Animationsfilmes aus dem Jahr 2005, Premiere vor fast ausverkauftem Haus gefeiert. „Es ist ein unfassbares Bild, wieder vor so vielen Zuschauern auftreten zu dürfen.“ Mit diesen Worten begrüßte David Noeh, Vorsitzender des Trägervereins, das Publikum. Die Aufführung des Familienmusicals, das die Macher zuvor als „echtes Partystück für die ganze Familie“ bezeichnet hatten, sei schließlich schon vor 2,5 Jahren geplant gewesen: Allerdings machte die Corona-Pandemie der Premiere einen Strich durch die Rechnung.

Doch was geschieht in „Madagascar“? Zebra Marty (Karoline Brockmüller) lebt mit seinen Freunden Alex (Dominik Gutske), Nilpferd-Dame Gloria (Judith Schmidt) und der Hypochonder-Giraffe Melman (Kai Schröder) im New Yorker Zoo am Central Park. Zu seinem 10. Geburtstag wünscht sich Marty „frei und wild zu sein“. Seine Freunde hingegen genießen das Leben und die Aufmerksamkeit im Zoo.

Schließlich fasst Marty einen Plan: Mit der Hilfe der Pinguine Skipper, Rico, Kowalski und Private bricht er aus. Als ihn seine Freunde zurückholen wollen, nimmt das Chaos seinen Lauf und schließlich landen die Vier auf Madagaskar. In Martys Paradies angekommen treffen sie auf merkwürdige Gestalten – „vollschlanke Waschbären“, findet Giraffe Melman. Dieses Missverständnis klärt King Julien (Otmar Kolbeck), König der Lemuren, jedoch schnell auf, denn: „Ich bin der König der Crew und mein blaues Blut bringt mich dazu.“

Wie Vorsitzender David Noeth erklärt, wollte die Freilichtbühne Lohne mit „Madagascar“ etwas Neues wagen. „Statt traditioneller Märchen oder Kinderbuchklassiker wollten wir etwas Modernes auf die Bühne bringen, was die Leute begeistert.“

Kenner des Films kommen im Musical der Freilichtbühne Lohne auf ihre Kosten, wenn King Julien mit dem Hit „I like to move it“ zum Feiern und Mitsingen einlädt und die Lemuren-Bande mit einsteigt. Doch auch sonst ist viel gute Laune geboten. Das Publikum zeigte sich insbesondere von den Running Gags begeistert.

Foto: H. Hausfeld
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So sorgten die Darbietungen der Hypochonder-Giraffe Melman („Ich bin von Natur aus gelb. Es sei denn, ich hab' Gelbsucht“) und das liebreizende, aber verfressene Nilpferd für viele heitere Momente bei den Zuschauern – insbesondere bei den Kindern. Ein weiterer Höhepunkt war das verschwörerische Pinguin-Quartett. Sie sorgten mit ihren Slapstick-Einlagen ebenfalls für gute Unterhaltung bei Jung und Alt. Die Freilichtbühne hatte damit nicht zu viel versprochen.

Unterstrichen wurde die Heiterkeit des Musicals zudem von den farbenfrohen Kostümen der Darsteller. Neben dem Ballettröckchen von Nilpferd-Dame Gloria traten vor allem King Juliens Aufmachung und die Streifen-Outfits der Lemuren in Erscheinung. Dies war aber keine Selbstverständlichkeit: Wie Vorsitzender David Noeth erklärte, seien insbesondere die Kostüme und die große Anzahl der Teilnehmer eine echte Herausforderung gewesen.

Schließlich zeigten sich Regisseur Marco Kniller und Assistentin Carmen Nösing für rund 60 Akteure auf der Bühne verantwortlich. Coronabedingt gab es zudem einige Umbesetzungen, weil auch Kinder im Stück mitwirken, die nach mehr als 2 Jahren Pause ganz schön gewachsen seien, berichtete David Noeh. Daher gehe ein besonderer Dank an Inge Schmedes und Maria Espelage, die sich um die Kostüme gekümmert haben.

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