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Film ab: Vechta wird zum Festivalort

Das Augenmerk liegt auf Themen wie sexuelle Orientierung und Diskriminierung. Der Eintritt zu den Filmen ist frei, die Debatte im Anschluss ausdrücklich erwünscht.

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"Rafiki" ist der erste Film, der im Laufe des Festivals gezeigt werden soll. Foto: Salzgeber 

"Rafiki" ist der erste Film, der im Laufe des Festivals gezeigt werden soll. Foto: Salzgeber 

Vechta bekommt ein kleines Filmfest. Am Freitag (18. September) startet das "Regenbogen-Filmfestival Vechta". Der Eintritt zu den Vorstellungen ist frei. Plätze sollten aber vorab online reserviert werden; hierfür fällt eine Servicegebühr von einem Euro an. Gezeigt werden Beiträge, bei denen fünf Buchstaben und das + im Zentrum stehen: LGBTQ+. Sie sehen als Abkürzung für die englischen Begriffe lesbian, gay, bisexual, transgender, queer und + für omni. 

Sechs Filme sind vom 18. bis zum 20. September im "Schauburg Cineworld" Kino in der Kreisstadt zu sehen sein – allesamt mit LGBTQ+ Inhalten. Im Programm sind Rafiki (18. September, 17 Uhr), Futur (18. September, 20 Uhr), The Garden Left Behind (19. September, 17 Uhr), Eine Fantastische Frau (19. September, 20 Uhr), No Box for Me (20. September, 17 Uhr) und Pride (20. September, 20 Uhr). Dazu wird jeden Abend ein Podiumsgespräch geführt. Veranstalter sind verschiedene Gruppen und Einzelpersonen aus Vechta und Umgebung. Die lokale Partnerschaft für Demokratie unterstützt das Festival. Der Film "Futur 3" wird dabei am ersten Tag noch vor dem offiziellen Kinostart am 24. September gezeigt.

Informieren und diskutieren soll Programm sein 

Ziel des Filmfestivals solle sein, "queere Lebensinhalte" zu zeigen, wie Freyja Pe von Rüden, Mitorganisatorin, sagt. Queere? Das steht dabei als Sammelbegriff für alle, die nicht der heterosexuellen Norm entsprechen. „Wir möchten, dass Vechta ein lebenswerter Ort für queere Menschen ist und möchten die Vielfalt und Akzeptanz von Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen, geschlechtlichen Identitäten und Körperlichkeiten im Miteinander vor Ort fördern“, ergänzt Julian Hülsemann, Mitarbeiter der Volkshochschule Vechta und Koordinator der Partnerschaft für Demokratie. Informieren und diskutieren: Das soll dabei Programm sein. Dafür seien die Diskussionsrunden gedacht. 

Die Veranstaltung wird unter Corona-Bedingungen stattfinden. Im Wesentlichen bedeutet das: Das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung während des Aufenthalts im Kinogebäude ist vorgeschrieben. Ist der Sitzplatz im Kinosaal erreicht, darf die Maske abgenommen werden. 

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