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Festivalsommer: Organisatoren arbeiten zurzeit an Konzepten

Im vergangenen Jahr sind Großveranstaltungen ab dem März ausgefallen. Ob sie in diesem Jahr stattfinden können, ist bislang noch völlig offen. Der Cloppenburger Dennis Lüske hofft darauf.

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Ungewohntes Bild: Eine große Menschenmenge vor einer Bühne beim Hurricane-Festival 2019. Foto: Hermes

Ungewohntes Bild: Eine große Menschenmenge vor einer Bühne beim Hurricane-Festival 2019. Foto: Hermes

Sommerzeit ist Festivalzeit: Nachdem die Saison im vergangenen Jahr coronabedingt weitestgehend abgesagt werden musste, bleiben auch für den Sommer 2021 viele Fragezeichen.

„Die Vorbereitungen für das Hurricane-Festival 2021 laufen nach wie vor weiter. Gemeinsam mit weiteren führenden Veranstaltern arbeiten wir seit längerer Zeit außerdem an einem bundesweiten Hygiene- und Sicherheitskonzept, das speziell auf Open Airs zugeschnitten ist“, erklärt Jonas Rohde vom Presseteam des Veranstalters. Das Hurricane-Festival findet immer im Juni in Scheeßel statt, es kommen bis zu 75.000 Besucher.

„Ich hoffe und glaube schon, dass es stattfindet“, sagt Dennis Lüske, der bereits zum 6. Mal zu dem Festival fahren würde. Gemeinsam mit einer Gruppe habe er die Tickets vom vergangenen Jahr auf die Veranstaltung 2021 umschreiben lassen. „Als Dank gab es noch ein T-Shirt“, erzählt der Cloppenburger.

Dennis Lüske.Dennis Lüske.

Möglicherweise könne es mit einigen Einschränkungen wie einer geringeren Besucherzahl ja durchgeführt werden. „Es wäre schön, denn es war schon ein langweiligeres Jahr 2020“, sagt Lüske.

In den ersten Jahren hätten sie noch auf dem Gelände gezeltet, nun geht es mit einem Wohnwagen Richtung Scheeßel. „Das ist schon ein kleiner Luxus, zelten würden wir dort auf jeden Fall nicht nochmal“, sagt er und lacht. Neben der Großveranstaltung in Scheeßel besucht Lüske regelmäßig das „Appletree Garden“ in Diepholz.

Foto: HermesFoto: Hermes

Abgesehen von der Planung sei nach Angaben des Hurricane-Veranstalters die weitere Entwicklung derzeit selbstverständlich nur schwer abzusehen. „Daher beobachten wir die Lage genau und bemühen uns, im ständigen Dialog mit der Politik und weiteren Entscheidungsträgern, so schnell wie möglich Klarheit zu schaffen“, so Rohde weiter.

In jedem Fall werde man schnell und offen kommunizieren, sobald sich ein Ergebnis für dieses Jahr abzeichne: „Selbst im Fall einer erneuten Absage können sich unsere Gäste sicher sein, dass wir genauso wie in 2020 auch gute und kulante Lösungen anbieten werden“, sagt Rohde.

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