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Ex-Bankdirektor geht unter die Krimi-Autoren

Aufregende und zum Schluss gefährliche Abenteuer erlebt BKA-Hauptkommissar Christian Ording in Josef Annekens Debüt-Krimi in Deutschland und den USA.

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Freude über das Erstlingswerk:  Josef Anneken präsentiert in seinem Schreibzimmer seinen ersten Kriminal-Roman mit dem Titel „Freund? Feind? Es gibt keine Garantie“. Foto: Willi Siemer

Freude über das Erstlingswerk:  Josef Anneken präsentiert in seinem Schreibzimmer seinen ersten Kriminal-Roman mit dem Titel „Freund? Feind? Es gibt keine Garantie“. Foto: Willi Siemer

Der ehemalige Firmenkundendirektor einer Sparkasse im Kreis Cloppenburg, Josef Anneken, ist unter die Krimiautoren gegangen. Der 66-Jährige, der viele Jahre seiner Arbeit als Bankchef in seiner Heimatstadt Löningen verbrachte, hat jetzt sein Erstlingswerk mit dem Titel „Freund? Feind? Es gibt keine Garantie“ im Verrai Verlag in Stuttgart veröffentlicht.

Streng genommen ist der Krimi nicht sein erstes Werk, das veröffentlicht worden ist. Im Juni hat er mit einer Auflage von 800 Exemplaren ein Kinderbuch herausgegeben. „Das habe ich eigentlich für unsere vier Enkelkinder geschrieben“, erzählt er. Es ist vom Bildungswerk in den Kindergärten der Stadtgemeinde verteilt worden. Mit dieser Kriminal-Geschichte traue er sich jetzt zum ersten Mal aus dem Kreis seiner Bekannten heraus. „Von ihnen oft ermutigt, habe ich aus diesem Manuskript jetzt ein gedrucktes Buch gemacht“, so der gebürtige Bunner, der sich etliche Jahre im Stadtrat, im Vorstand der kinotechnischen Sammlung, im Bildungswerk und der Volkshochschule ehrenamtlich engagiert hat beziehungsweise es noch macht.

Eine Wette mit sich selbst hat ihn inspiriert

Zudem gebe es inzwischen mehrere unveröffentlichte Manuskripte. Eine Wette mit sich selbst habe ihn inspiriert, sich an dieses 322 Seiten starke Werk zu wagen, nennt er als einen seiner Beweggründe. Neben seiner beruflichen Tätigkeit, in der viel gelesen und geschrieben werden musste, habe er unzählige Bücher, querbeet durch alle Genres und Autoren, verschlungen. Er habe vor allem sich selbst beweisen wollen, dass er nach seinerl Vorbildung ein spannendes Buch schreiben könne. „Dabei habe ich schnell festgestellt, dass Schreiben vor allen Dingen eine Fleißarbeit ist“, so Anneken. Der Inhalt sei eher handlungs- denn beschreibungsfixiert, charakterisiert er seinen Roman: Das Buch sei keine „schwere Kost“, da es keine ausschweifenden Naturbeobachtungen oder tiefenpsychologischen Charakterstudien gebe, sondern es handele sich um einen spannenden Krimi mit einem flüssigen Handlungsablauf.

"Ich habe schnell festgestellt, dass Schreiben vor allem eine Fleißarbeit ist."Josef Anneken, Hobbyautor

Die Geschichte habe sich beim Schreiben entwickelt, aktuelle Berichte aus dem wahren Leben seien dabei immer wieder hilfreich gewesen und eingeflossen, beschreibt der ehemalige Banker seine von der Fantasie und momentanen Eingebungen und nicht von einem zuvor festgelegten exakten Plan inspirierten Abenteuer seines BKA-Hauptkommissars Christian Ording, dem seine wachsenden Erkenntnisse in höchste Lebensgefahr bringen. Zur einfachen Orientierung gibt es keine Kapitel mit eigenen Überschriften, sondern die Erzählorte dienen zur Orientierung. Die Geschichte beginnt in Hornstatt im Schwarzwald und endet in der US-amerikanischen Hauptstadt Washington. Hamburg, Stuttgart, Ramstein, Long Island, Langley als Sitz des CIA-Hauptquartiers, New York, die Great Plains und White Sands sind weitere Orte.

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