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"Es klappert die Mühle" & Co.: 100 Vördener singen jede Menge Volkslieder

Im dritten Anlauf klappte es mit dem Offenen Singen am Burghof. Erstmals dabei war eine niederländische Spaßkapelle namens "Op Tied Muuj".

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Aus voller Kehle: Viel Gesang und Musik lagen beim Offenen Singen am Burghof in Vörden in der Luft. Foto: Berg

Aus voller Kehle: Viel Gesang und Musik lagen beim Offenen Singen am Burghof in Vörden in der Luft. Foto: Berg

100 Menschen, die vor malerischer Kulisse mit der St. Pauluskirche im Zentrum bei traumhaftem Wetter und unter freiem Himmel fröhlich ein Volkslied nach dem anderen singen: Lange mussten Vördener und Gäste auf solch einen Moment warten. Nun war es endlich wieder soweit.

Vor 2 Jahren planten der Kreisheimatbund Bersenbrück und der Heimatverein Vörden eine Neuauflage des Offenen Singens am Burghof. Dieses beliebte Mitsingformat gibt es bereits seit vielen Jahrzehnten. Zweimal musste die Veranstaltung allerdings wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Diesmal sollte nichts mehr dazwischen kommen. Tat es auch nicht. Ganz im Gegenteil: Es kam etwas dazu.

Niederländer sorgen vorweg für Stimmung

Denn für ordentlich Stimmung sorgte vorweg als Novum die niederländische Joekskapel (Spaßkapelle) „Op Tied Muuj“ aus der Nähe von Venlo. Mit ihren zahlreichen Blasinstrumenten und jeder Menge Musik im Blut gaben sie einen bunten Reigen zum Besten – von Volksweisen wie „Auf der Vogelwiese“ bis zu niederländischen Partyliedern – und betätigten sich damit quasi als musikalische Warmmacher, ehe Heinrich Schrader und Heiner Pohlmann mit ihren Akkordeons das Kommando übernahmen und die Gäste zum Gesang anstimmten.

Die Warmmacher: Als die niederländische Spaßkapelle Op Tied Muuj“ in Vörden aufspielte, erzeugte sie Rhythmusgefühl. Foto: BergDie Warmmacher: Als die niederländische Spaßkapelle „Op Tied Muuj“ in Vörden aufspielte, erzeugte sie Rhythmusgefühl. Foto: Berg

Jene Gäste – es handelte sich zumeist um Mitglieder der zahlreichen Vördener Musikgruppen – waren zuvor vom Heimatvereinsvorsitzenden Dietrich Stahl angesprochen und eingeladen worden. Auch wenn etwa 100 von ihnen zusammenkamen, war Stahl nicht ganz zufrieden. „Es dürften gerne noch mehr sein“, sagte er.

Gleichwohl, das Ziel des Tages war erreicht. „Wir wollen dafür sorgen, dass beliebte alte Volks-, Heimat- und Wanderlieder nicht vergessen werden, sondern dieses Kulturgut erhalten bleibt“, sagte der Vorsitzende des Kreisheimatbundes Bersenbrück, Franz Buitmann.

"Keiner schöner Land in dieser Zeit" zum Abschluss

Gesagt, getan: Insgesamt 18 Lieder hatten sich Buitmann, Stahl & Co. ausgesucht und in einem kleinen Liederheft zusammengefasst, das zuvor an die Gäste verteilt wurde. Zu den ausgesuchten Werken gehörten unter anderem „Sah ein Knab ein Röslein steh'n“, „Horch, was kommt von draußen rein“ oder „Es klappert die Mühle“.

Hinzu kamen derart bekannte Gesangsstücke, für die kaum ein Gast einen Blick ins Liederheft werfen musste - etwa „Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen“, „Wir lagen vor Madagaskar“ und „Hoch auf dem gelben Wagen“. „Kein schöner Land in dieser Zeit“ schloss den Reigen.

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