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Erst Kapell-Musik, dann Hardrock

Am Freitag (14. August) spielt die Feuerwehrkapelle Vörden im Innenhof des "Zum schwarzen Roß". Einen Tag später heißt es an selber Stelle "Nienkerken rockt 2.0."

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Ihre Gäste sollen chillen und Spaß haben, so Wilhelm "Wim" Otte und sein Sohn Marcel. Foto: Heinzel

Ihre Gäste sollen chillen und Spaß haben, so Wilhelm "Wim" Otte und sein Sohn Marcel. Foto: Heinzel

In Neuenkirchen-Vörden gibt es am Wochenende gleich zwei Open-Air-Events. Am Freitag (14. August) wird die einzige Feuerwehrkapelle des Landkreises Vechta auftreten. "Es wird sozusagen ein öffentlicher Übungsabend", meint Gastgeber Wilhelm "Wim" Otte. Er freut sich, endlich wieder etwas machen zu können und dabei wieder Gäste zu begrüßen und zu bewirten.

Am Samstag (15. August) geht es dann direkt mit "Nienkerken rockt 2.0" weiter. Die Band "Quiet Storm" wird an diesem Abend "handgemachten Rock" der 1970er und 1980er Jahre zum Besten geben. In ihrer Setlist stehen Lieder von Bands wie "ZZ Top", "Deep Purple" oder "Led Zeppelin". Von "AC/DC" werden die Musiker „It's a long way to the top“ performen. Die Jungs um Burkhard Ginkter spielen aber auch eigene Songs, wie etwa "Warrior". In dem Lied geht es um einen Jungen und seine schwere Kindheit in Wales. Die eingespielte Truppe ist das ganze Wochenende mit dem Vor- und Nachbereiten des Auftritts beschäftigt. Kein Problem, sind sie doch seit zwölf Jahren gemeinsam unterwegs.

Die Idee zu der Veranstaltung hatte "Wim" Otte. Bereits 2019 stellte er "Nienkerken rockt" auf die Beine. Damals noch auf dem Rathausplatz. "Das war ein Bombenerfolg", erzählt der Gastronom. Und so dachte er sich: "Das probieren wir noch einmal!" - allerdings in einem etwas kleineren und kontrollierteren Rahmen. Zum einen, um die Kosten nicht zu groß werden zu lassen und zum anderen, um die Hygieneregeln in Coronazeiten gut einhalten zu können.

Ab Freitag öffnen sich wieder die Türen

Für den seit 1897 bestehenden Betrieb geht es auch darum die Pandemie zu überstehen. Seit Mitte März ist der Saalbetrieb geschlossen und das Unternehmen verzeichnet große Umsatzeinbußen, erläutert Otte. "Es ist eine frustrierende Situation", sagt er. Hotel und Außer-Haus-Verkauf liefen derzeit einigermaßen. Genau wie der seit Mitte April von Freitag bis Sonntag geöffnete Biergarten.

Freitag und Samstag wird dieser ab 17 Uhr geöffnet sein. Das Open Air beginnt dann ab 19 Uhr und wird bis etwa 24 Uhr gehen. An beiden Abenden gibt es eine Einlasskontrolle. Das ist Teil des Hygienekonzeptes. So stellen die Veranstalter sicher, dass sich nicht zu viele Personen im Biergarten aufhalten. Aus diesem Grunde bitten sie auch darum, sich unter Telefon  05493/330 oder unter 0171/3578646 einen Platz zu reservieren. 150 Anmeldungen hätten sie bereits. "Das wird gut angenommen", meint "Wim" Otte, "die Menschen wollen wieder raus". Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.

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