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Ein Ort für Auftritte und zum Verweilen

Die KleinKunstBühne Chaméleon in der Lohner Bahnhofstraße ist nun eröffnet worden. Neben der Stadt Lohne habe das Land Niedersachsen mit einem Zuschuss wesentlich zum Gelingen beigetragen.

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Die Ersten: Mit „Sex with a Ghost“ eröffnete eine Band Lohner Jugendlicher die KleinKunstBühne Chaméleon. Foto: Steinke

Die Ersten: Mit „Sex with a Ghost“ eröffnete eine Band Lohner Jugendlicher die KleinKunstBühne Chaméleon. Foto: Steinke

Die KleinKunstBühne Chaméleon in der Lohner Bahnhofstraße ist eröffnet. Rund 40 geladene Gäste, unter ihnen Bürgermeisterin Dr. Henrike Voet, Landrat Tobias Gerdesmeyer und der Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Weser-Ems Franz-Josef Sickelmann (Oldenburg), freuten sich mit dem Verein Bühnentalente über diese gelungene Ergänzung der Lohner Kulturszene.

Bevor der Vorsitzende der Bühnentalente, Vincent Kaufmann, auf die zweijährige Entstehungsgeschichte einging, präsentierte Dr. Voet die Kleinkunstbühne: „Kleinkunst ist durchaus große Kunst auf kleiner Bühne.“ Sie lobte das ehrenamtliche Engagement der 20 Helfer, die einen wandelbaren Raum in der ehemaligen Gaststätte verwirklicht hatten. Die Stadt Lohne, allen voran der damalige Bürgermeister Tobias Gerdesmeyer als „wesentlicher Wegbereiter“, hätten dieses Konzept mitgetragen. Es ging darum, in Lohne „kulturelles Engagement zu fördern“.

Das sei perfekt an diesem „neuen und neuartigen Ort“ gelungen. Schließlich sei das Chaméleon nicht nur ein Ort für Auftrittsmöglichkeiten, sondern auch ein Ort des Verweilens. Es könne als Proben- und Veranstaltungsraum gebucht werden. Eine „herausragende technische Ausstattung, eine hohe Verfügbarkeit und ein rundherum Sorglospaket“ böten optimale Voraussetzungen. Neben der Stadt Lohne habe das Land Niedersachsen mit einem Zuschuss in Höhe von 216.000 Euro wesentlich zum Gelingen beigetragen.

Der Lohner Antrag wurde für das Programm "Zukunftsräume" gestellt

Franz-Josef Sickelmann war sichtlich angetan von der Realisierung, als er die Grüße der zuständigen niedersächsischen Ministerin Birgit Honé überbrachte und einen eventuellen Besuch andeutete. Der Lohner Antrag wurde für das Programm "Zukunftsräume" gestellt, mit dem die Attraktivität der Innenstädte kleiner und mittlerer Städte gefördert wird. Es war „besonders spannend“, so Sickelmann, handelte es sich doch um das einzige Projekt, das Kultur und Innenstadtentwicklung verbindet. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal stand Lohne an erster Stelle der Anträge für Weser-Ems. „Ich danke dem Ehrenamt und der Stadt für die Umsetzung – und dass sie eine so tolle Idee entwickelt haben.“

Die Ehre des ersten offiziellen Auftritts hatte eine Band mit Lara Windhaus, Franz Diekmann, Elisa Nordlohne, Lea Olberding und Micha Gerdes, die „Sex with a Ghost“ von Teddy Hyde zum Besten gab.

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