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Die Tribute-Band "Geneses" zieht Cloppenburg in den Bann

Mit glasklarem und wuchtigem Sound begeisterten die Musiker die Cloppenburger Stadthalle. Besonders die Gitarrensounds von Kai Hildebrand kamen beim Publikum gut an.

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Begeistern das Cloppenburger Publikum: Bassist Richard Schaeffer (links) und Sänger Jean-Michael Brinksmeier. Foto: Heidkamp

Begeistern das Cloppenburger Publikum: Bassist Richard Schaeffer (links) und Sänger Jean-Michael Brinksmeier. Foto: Heidkamp

Tribute-Bands haben es leichter als ihre berühmten Vorbilder. Sie brauchen nur die Songs nachzuspielen, mit denen legendäre Bands und Stars vergangener Tage erfolgreich waren. Mittlerweile sind diese Bands von den Bühnen nicht mehr wegzudenken. Sie profitieren davon, dass sich schon viele berühmte Bands aufgelöst haben oder Bandmitglieder teilweise verstorben sind und so keine Möglichkeit mehr auf ein Konzert mit der Originalformation besteht.

Zu den ganz großen Bands der letzten Jahrzehnte gehört "Genesis", die mit ihrer Musik und über 150 Millionen verkaufter Tonträger Generationen von Rock-Bands beeinflusst haben. Am Freitagabend stand mit der Tribute-Band "Geneses" eine Formation auf der Bühne der Stadthalle Cloppenburg, die nicht nur mit der Musik, sondern mit glasklarem, wuchtigen Sound und einem perfekt aufeinander abgestimmten Zusammenspiel der Illusion an Phil Collins, Peter Gabriel und Co freien Lauf ließ.

Bei ihrem 2-stündigen Auftritt bot die Band mit ihrer Show "A Genesis Déjà-Vu Tour" geballte Live-Power mit vielen Genesis-Klassikern, unter anderem "No on of mine", "Follow me" und "I can dance".

Das Publikum jubelte und schien von der Musik regelrecht berauscht

Fette Drums gleich zu Beginn, bei denen die beiden Schlagzeuger Kim Schwarz und Jacob Hansen fantastisch zusammenspielten. Die Band spielte virtuos und die höchsten Schwierigkeitsgrade meisternde Instrumental-Passagen. Die synthetischen Sounds aus den Keyboards versprühten den Charme des Progressive-Rock, minutenlange instrumentale Einlagen waren der reinste Ohrenschmaus.

Gemessen am Beifall hatten es insbesondere die Gitarrensounds von Kai Hildebrand und Keyboarder Bert Böttcher dem Publikum angetan. Es war groovig, es war rockig, es war laut und die Musik „wummerte so richtig schön in der Magengrube“, wie ein Zuschauer anmerkte. Das Publikum jubelte und schien von der Musik regelrecht berauscht.

Mit flotten Stücken nahm die Band an Fahrt auf, gefühlvolle Balladen zogen die Gäste in ihren Bann. Eingebettet ist die Musik war es eine extravagante Show, die mit einer effektvollen und exakt dosierten Light-Show die Wirkung der Songs untermalte und damit eine zusätzliche Stimmung zauberte. Zum Schluss gab es mit dem Schlagzeug-Duell von Kim Schwarz und Jacob Hansen, welches an das legendäre Konzert im Wembley-Stadion 1987 auf der "Invisible Touch-Tour" erinnerte.

Das Stück "Los Endos" setzte den Schlusspunkt

Wie einst Phil Collins und Chester Thomsons bearbeiteten die beiden Schlagzeuger ganze 6 Minuten ihre Drums, bevor die gesamte Band zum Finale einstieg. Das Stück „Los Endos“ setzte den Schlusspunkt.

Ein Cloppenburger Besucher, der früher auf den Konzerten von Genesis mit Sänger Peter Gabriel und später mit Phil Collins war, zeigte sich angetan von der musikalischen Darbietung. „Was die Band auf der Bühne bietet, ist wirklich vom Allerfeinsten. Vor allem Gitarrist Kai Hildebrand ist ein echter Hörgenuss“, sagte der Fan schon in der Halbzeit. Die Show war eine ehrfurchtsvolle Hommage vor dem Original „Genesis“, die den Geist der legendären Rockgruppe lebendig hält. 

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