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"Der arbeitende Mensch" ziert den Kreisel an der Bahler Straße

Kunst im Kreisel: Die Skulptur in Dinklage soll an die Firma Holthaus und den Beginn der Industrialisierung erinnern.

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Mit Kran in den Kreisel: Die Skulptur „Der arbeitende Mensch“, die die Künstlerin Gerlinde Buddrick aus Hüde geschaffen hat, steht seit Freitag in Dinklage.  Foto: Stadt/Westermann

Mit Kran in den Kreisel: Die Skulptur „Der arbeitende Mensch“, die die Künstlerin Gerlinde Buddrick aus Hüde geschaffen hat, steht seit Freitag in Dinklage.  Foto: Stadt/Westermann

Neben der Mutkugel am Kreisverkehr Lohner Straße und der Romberg-Statue am Kreisverkehr Märschendorfer Straße gesellt sich nun eine weitere Skulptur auf dem Kreisverkehr an der Bahler Straße in Dinklage. Am vergangenen Freitag wurde das Objekt durch die Firma Hilgefort sowie den Dinklager Bauhof aufgestellt, wie die Stadt Dinklage jetzt mitteilt. Damit sind nun 3 von 4 Kreisverkehren auf dem Dinklager Ring gestaltet.

"Der arbeitende Mensch" lautet die von Künstlerin Gerlinde Buddrick aus Hüde gestaltete Skulptur. Diese zeigt 3 arbeitende Menschen sowie Räder, die ein direkter Hinweis an die Industrialisierung und insbesondere die Firma Holthaus darstellt.

Der Beginn der Industrialisierung in Dinklage ist untrennbar mit dem Namen Holthaus verbunden. Mehr als hundert Jahre lang hat die Landmaschinenfabrik Holthaus vielen Dinklager Arbeitern Lohn und Brot gegeben. Auf Grund der Nähe zur ehemaligen Firma Holthaus wurde der Kreisverkehr an der Bahler Straße für dieses Kunstwerk als Standort ausgewählt. Feuer und Flamme bei der Umsetzung des Kunstwerks waren Ulrich Hilgefort und sein Mitarbeiter Sebastian Espelage, heißt es in der Mitteilung der Stadt. In den Hallen der Firma Hilgefort wurde das siebeneinhalb Tonnen schwere Eisenteil gefertigt und am vergangenen Freitag mittels Kran durch die Firma Hoff an seinem Bestimmungsort aufgestellt. Tatkräftig unterstützt wurde die Firma Hilgefort dabei auch von den Mitarbeitern des Dinklager Bauhofs.

"Der arbeitende Mensch" komplettiert das Skulpturen-Trio

Bei der Gestaltung der bislang 4 Kreisverkehre im Verlauf des Dinklager Rings waren sich auch die politischen Gremien einig, gestalterisch Bezug zur Stadt Dinklage zu nehmen. So wurde der Kreisverkehr an der Lohner Straße mit der so genannten "Mutkugel" durch Künstler Alfred Bullermann aus Friesoythe gestaltet. Diese nimmt Bezug auf Kardinal Clemens-August-Graf von Galen.

Den 2. Kreisverkehr an der Märschendorfer Straße ziert die Statue des weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Cellisten Bernhard Heinrich Romberg der 1767 in Dinklage geboren wurde. Diese Statue wurde vom Dinklager Künstler Diedel Heidemann entworfen und ebenfalls von der Firma Hilgefort umgesetzt.

Mit der Skulptur "Der arbeitende Mensch" wurde nun Kreisverkehr Nummer 3 gestaltet. Für die Gestaltung des 4. Kreisverkehrs an der Quakenbrücker Straße gibt es aktuell noch keine Planungen, wie aus dem Rathaus zu erfahren war.

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