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"De Himmel töövt nicht" begeistert Visbek

Die 8 Schauspieler der Kolping-Theatergruppe um Regisseur Osterkamp ernten im Pfarrheim viel Beifall. Es sind noch weitere Aufführungen im Pfarrheim geplant.

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Szenenbild: (von links) Hauptdarsteller Bernd Hake („Stenzel“) Lena Nienaber („Elke“), Gerd Kröger („Herr Froschmeier“), Loretta Schlömer („Frau Froschmeier“) und Hauptdarsteller Johannes Scheele („Bömmel“) im 1. Akt des Schwanks. Foto: Koopmeiners

Szenenbild: (von links) Hauptdarsteller Bernd Hake („Stenzel“) Lena Nienaber („Elke“), Gerd Kröger („Herr Froschmeier“), Loretta Schlömer („Frau Froschmeier“) und Hauptdarsteller Johannes Scheele („Bömmel“) im 1. Akt des Schwanks. Foto: Koopmeiners

Die Kolping-Spielschar inszeniert wieder Aufführungen auf der Bühne im Saal des Pfarrheims. Unter der bewährten Regie von Joachim Osterkamp wurde in zahlreichen Proben der plattdeutsche Schwank „De Himmel töövt nicht“ eingeübt. Markus Scheble und Sebastian Kolb (Bad Feilnbach) verfassten das Stück in bayerischer Mundart („Der Himmel wart` ned“). Es musste in hiesiges Plattdeutsch übertragen werden. Osterkamp begrüßte die Theaterfreunde im großen Saal des Pfarrheims und gab zunächst eine Einführung in die Handlung, die auf der Erde, aber auch vor dem Himmelstor spielt.

Zur Handlung: zwei „Engelchen“ (Tina Grave aus Schneiderkrug) und Ines Odebrecht aus Liebsz/Mecklenburg) begleiten den verstorbenen Polizeibeamten Stenzel vor das Himmelstor. Bevor Stenzel ins Paradies darf, hat er noch besondere Aufgaben zu erfüllen. Er muss Bömmel, der ebenfalls gestorben ist, abholen und einen Fall aufklären. Bernd Hake und Johannes Scheele, beide seit 1966 in der Visbeker Theater-Spielschar aktiv, haben als Stenzel und Bömmel die Hauptrollen übernommen; sie spielten ihre Rolle überzeugend und beeindruckten das Publikum im Pfarrheim.

Karten sind erhältlich bei Joachim Osterkamp

Im Schwank hat Rica Ideler aus Bonrechtern eine ernste Rolle übernommen; als Anke, Tochter von Bömmel, trägt sie Trauerkleidung und muss weinen. Sie meisterte die besondere Herausforderung sehr ansprechend. Loretta Schlömer und Gerd Kröger kommen als habgieriges Ehepaar Froschmeier auf die Bühne und versuchen mit krimineller Energie, sich Bömmels Lottoschein 3 Millionen-Gewinn unter den Nagel zu reißen. Es gelingt ihnen aber nicht ganz, weil durch Ilse Schulz als Rosi Schellberger dieses Vorhaben vereitelt werden kann. Lena Nienaber (als Elke, das lebensfrohe Hausmädchen bei Bömmel) interessiert sich für „Sphärenmusik“ und wurde mit Hendrik Heckmann (als Bernd, Bömmels Tischlergeselle) für sichtbare Spielfreude auf der Bühne mit viel Applaus belohnt.

Rita Krause und Anita Kröger, erfahrene Souffleusen, haben ebenfalls Anteil am Erfolg der Aufführung. Manfred Warnke, Ludger Langfermann, Ludger Scheele und Michael Düvel, alle von der Kolpingsfamilie Visbek, zeichnen verantwortlich für die gelungene Kulisse, Requisiten und Technik.

  • Info: ‚Die Theatergruppe hat weitere Aufführungen im Pfarrheim, mit Beginn um 19.30 Uhr, angekündigt: Freitag (27. Januar); Samstag (28. Januar); Sonntag (29. Januar); 4. Februar (Samstag); 5. Februar (Sonntag) und 12. Februar (Sonntag). Der Eintritt beträgt 9 Euro. Karten sind erhältlich bei Joachim Osterkamp (LVM-Agentur), Hauptstraße 33.‘

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