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Das Blasorchester Handorf-Langenberg eint der Wille, gute Musik zu spielen

Für den 6. August (Samstag) lädt das Ensemble zu einem "Musikalischen Sommerabend" beim Bunker ein. Erst treten die Langenberger Lions auf, danach das Hauptorchester.

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Konzentration beim Spiel, jeder Ton sitzt: Bianka Wehming (rechts) und ihre Mitstreiter üben fleißig für ihren großen Sommerauftritt. Foto: Röttgers

Konzentration beim Spiel, jeder Ton sitzt: Bianka Wehming (rechts) und ihre Mitstreiter üben fleißig für ihren großen Sommerauftritt. Foto: Röttgers

Eine musikalische Reise durch viele Jahrzehnte und verschiedene Stile – das verspricht das Blasorchester Handorf-Langenberg für seinen Auftritt am 6. August (Samstag). Dann lädt das Hauptorchester zusammen mit den Langenberger Lions ab 19 Uhr zum "Musikalischen Sommerabend" beim Bunker neben dem Schützenplatz ein. Los geht es ab 19 Uhr. Der Eintritt zum Konzert ist frei.

Zunächst wird das rund 20-köpfige "Anfängerorchester" – die Lions – unter der Leitung von Dirigent Oliver Igelmann ein kunterbuntes musikalisches Potpourri als Vorprogramm darbieten. Danach tritt das 40 Musiker starke Blasorchester auf. Unter neuer Leitung der Dirigentin Britta Rohlfing aus Stemwede wird es Klänge von Abba über bekannte Filmmusiken bis hin zu bekannten Schlagern und Herz-Schmerz-Liedern von Helene Fischer geben.

Konzertmuschel garantiert Trockenheit

„Da ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei“, sagt die 1. Vorsitzende des Orchesters, Daniela Fangmann. Insgesamt warte ein rund 2-stündiges Musikprogramm auf die Zuhörerinnen und Zuhörer. Dann werde auch die neu angeschaffte aufblasbare Konzertmuschel zum Einsatz kommen, verspricht die Vereinsvorsitzende, sodass die ganze Veranstaltung witterungsunabhängig bei jedem Wind und Wetter stattfinden könne.

Aktuell proben die Orchestermitglieder noch fleißig für ihren Auftritt jeden Montagabend in der Zeit von 19.30 bis 21.30 Uhr – und zwar ganz entspannt und in wahrlich kühler Atmosphäre bei angenehmen Temperaturen. Denn in rund 6 Metern Tiefe unter der Erde befindet sich ihr Probenraum in einem umfunktionierten ehemaligen Telekommunikationsbunker.

Dieser „Musikbunker“ bietet einen sage und schreibe 130 Quadratmern großen Übungsraum. Da ist natürlich dann auch jede Menge Platz für kleine und große Musikinstrumente: Bianka Wehming spielt auf der zierlichen Piccolo-Flöte und damit auf dem kleinsten Musikinstrument auf, während Wolfgang Scholz in seine stattliche Tuba bläst, was das größte Blasinstrument im gesamten Orchester ist.

Repertoire des Orchesters umfasst über 100 Stücke

Neben den unterschiedlich großen Musikinstrumenten reicht auch die Altersspanne der Musikgruppe von aktuell 11 bis 72 Jahren. Sophie Schlischo als Jüngste spielt begeistert die Klarinette, der Senior Josef Busse, bläst gekonnt sein Tenor-Saxophon. Ob jung oder alt – beim Blasorchester Handorf-Langenberg eint alle der Wille, in guter Stimmung den Ton zu treffen und gemeinsam feine Musik zu machen.

Das Repertoire des Orchesters umfasst weit über 100 Stücke, mit denen das Orchester die zahlreichen Auftritte bei diversen Schützenfesten, Kirchenkonzerten sowie Ständchen und Konzerten abwechslungsreich gestalten kann. Seit Oktober 2008 bietet das Blasorchester auch eine eigene musikalische Ausbildung direkt in Handorf-Langenberg an.

Ausgebildet werden die Nachwuchsmusiker durch erfahrene Instrumentalisten des Vereins, die den späteren Übergang ins Orchester begleiten und dann mit Tipps und Hilfen immer ansprechbar sind. Derzeit wird in den Instrumenten Trompete, Flügelhorn, Tenorhorn, Bariton, Waldhorn, Posaune, Tuba, Querflöte, Piccolo-Flöte, Klarinette, Saxophon und Schlagzeug unterrichtet. Für die kleineren Einsteiger gibt es klassische Kurse für Blockflöte.


Zur Geschichte des Blasorchesters

1966 wurde das heutige Orchester als Bläserchor vom damaligen Küster und Organisten der Pfarrgemeinde St. Barbara, Walter Richter, ins Leben gerufen. Zu den ersten Gründungsmitgliedern gehörten eine Frau und 16 Männer. Die ursprüngliche Aufgabe des Blasorchesters war es, als Bläserchor die kirchlichen Feiertage musikalisch zu umrahmen. Diese Tätigkeit hat sich jedoch schnell gewandelt und so wurde der Bläserchor in ein Blasorchester umbenannt. Beim allerersten öffentlichen Auftritt umfasste das Repertoire des Vereins gerade einmal ganze drei Stücke, die vom damaligen Dirigenten sogar noch handschriftlich erstellt wurden. Ein Stück, das seitdem noch vielen in Erinnerung geblieben ist, heißt: „Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein“.

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