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"Dammer Getöse" will hoch hinaus

Das Ensemble qualifiziert sich für den Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“. Die Jungen machen bereits seit 7 Jahren gemeinsam Musik.

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Großer Erfolg: Für den Bundeswettbewerb qualifizierten sich (von links) Tom Deitermann, Lasse Bernholt, Fabian Herzog und John-Philipp von der Heide (es fehlt Mattis in der Wische) Foto: E. Wenzel

Großer Erfolg: Für den Bundeswettbewerb qualifizierten sich (von links) Tom Deitermann, Lasse Bernholt, Fabian Herzog und John-Philipp von der Heide (es fehlt Mattis in der Wische) Foto: E. Wenzel

Sie sorgen für viel Wirbel, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Und nun sogar bundesweit: Das "Dammer Getöse" hat sich beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ in seiner Kategorie Schlagzeug-Ensemble für den Bundeswettbewerb qualifiziert. Die aktuelle Besetzung Tom Deitermann, Lasse Bernholt, Fabian Herzog, Mattis In der Wische und John-Philipp von der Heide erreichte jüngst beim niedersächsischen Landesentscheid 23 von maximal 25 möglichen Punkten mit Weiterleitung.

Die Musiker um den Musikschullehrer Thomas Aldenhoff von der Kreismusikschule spielt schon seit rund 7 Jahren zusammen. Es fing an mit den „Knallerbsen“, dann ging es weiter als „Crazy Drum Boys“. Seit 2 Jahren bilden die Jugendlichen das Dammer Getöse. Alle hat Thomas Aldenhoff ausgewählt.

Der habe das Ensemble 1990 gegründet, sagt Thorsten Deitermann, Vater von Tom Deitermann, Thomas Aldenhoff sei der Motor der Gruppe, die in ihrer damaligen Besetzung im Jahr 2001 die erste Dammer Kulturpreisträgerin war.

Landeswettbewerb musste online stattfinden 

Der jüngste Landeswettbewerb fand wegen der Corona-Pandemie online statt. Statt eines Liveauftritts bewertete die Jury ein Video. Das nahm das "Getöse" an einem Tag auf, ungefähr 6 Stunden waren dafür nötig. Für die technische Umsetzung war der Musiklehrer Johannes Sahlfeld verantwortlich. Einst war er selbst Musikschüler Aldenhoffs. Er filmte und schnitt das Video.

Für die Qualität der Musik sorgten die jungen Musiker selber. Seit November probten sie für den Wettbewerb. Das war nicht ganz einfach. Aufgrund der Pandemie konnten sie zeitweise nur zu dritt üben. Als die Musiker dann wieder zusammenkamen, fiel auf, dass alles ein „bisschen durcheinander“ klinge, erzählt Tom Deitermann. Das habe sich aber nach ein paar Wochen wieder gelegt.

Auch fanden keine Probenauftritte statt. Über Monate spielte das Ensemble alleine dieselben Songs. Dabei handele es sich um „rhythmisch schwere und für uns anspruchsvolle Stücke“, erklärt Tom Deitermann. Es seien reine Wettbewerbsstücke gewesen, nichts, was das "Getöse" vor Publikum spielen würde, ergänzt Lasse Bernholt.

Vom 9. bis 12. September steht der Bundeswettbewerb für das "Dammer Getöse" an. Ob in Präsenz oder nicht, ist noch unklar. 

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