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Cityfest: Entscheidung wird im Mai gefällt

Fällt das Cloppenburger Cityfest dem Coronavirus zum Opfer? Ob das Stadtfest im September stattfinden kann, hängt von den Entscheidungen der Politik zusammen. Die soll es im Mai geben

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Kein Abstand möglich: Besonders in den Abendstunden ist die Innenstadt beim Cloppenburger Cityfest gut gefüllt. Foto: MT-Archiv / Hermes

Kein Abstand möglich: Besonders in den Abendstunden ist die Innenstadt beim Cloppenburger Cityfest gut gefüllt. Foto: MT-Archiv / Hermes

Großveranstaltungen sind aufgrund des Coronavirus bis zum 31. August verboten, auch einzelne Events im September werden bereits abgesagt. Ob das Cloppenburger Cityfest vom 24. bis 26. September stattfinden kann, ist derzeit ebenfalls noch offen.

„Wir planen zwar im Groben erst einmal weiter, sind aber natürlich etwas abwartender“, erklärt Alfons Lücking gestern im Gespräch mit der MT. Wie der Geschäftsführer der Stadthalle weiter mitteilte, ist für Mitte Mai eine Sitzung der Organisatoren geplant. Thema wird unter anderem das Cityfest und auch die allgemeine Situation der Stadthalle sein.

Anmeldungen bis 15. Mai - unter Vorbehalt

Bis zum 15. Mai können sich Gewerbetreibende, Vereine und Verbände für einen Stand bewerben. „Alles natürlich unter Vorbehalt“, sagt Lücking. Man wolle in jedem Fall die nächsten Entscheidungen von Bund und Ländern abwarten. Eine Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten ist für den 30. April angesetzt, die Kontaktbeschränkungen gelten in diesem Maß mindestens bis 3. Mai.

Durch das Verbot von Großveranstaltungen bis August gebe es allerdings auch noch keinen offiziellen Anlass, nicht weiter zu planen. Dennoch geht Lücking davon aus, das gewisse Abstandsregeln und verschärfte Hygienebedingungen noch über Monate andauern könnten: „Dann wäre es mit einer Durchführung des Festes sehr schwierig. Ich weiß nicht, wie das funktionieren sollte.“

„Wir denken über alles nach, aber es ist ja auch alles im Fluss zurzeit“Alfons Lücking, Organisator des Cityfestes

Natürlich gebe es immer verschiedene Möglichkeiten, um die Regeln einzuhalten. Dann würden aber womöglich auch die Kosten immens steigen und zudem kämen höhere Auflagen auf die Standbetreiber zu. „Wir denken über alles nach, aber es ist ja auch alles im Fluss zurzeit“, so Lücking. Bis auf Personal und Bekanntmachungen seien noch keine großen Kosten entstanden.

Lockere Gespräche mit Bands habe man zwar schon geführt, mit festen Vereinbarungen warte man aber logischerweise noch ab. Wie der Geschäftsführer erklärt, werden sich Vertragsinhalte für die Zukunft allgemein ändern. Eine Absicherung vor höherer Gewalt oder einer Pandemie würden mit Sicherheit aufgenommen. „Wer jetzt einen Vertrag ohne so eine Klausel abschließt, handelt fahrlässig“, sagt Lücking.

Trotz der Probleme durch die Coronakrise stelle er weiterhin eine gute Zusammenarbeit zwischen Veranstaltern, Künstlern und weiteren Beteiligten der Branche fest: „Alle haben es schwer zurzeit und sitzen in einem Boot.“

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