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"Cappella Amsterdam" singt Arvo Pärts' "Kanon Pokajanen" in St. Viktor

Der Kammerchor gilt als einer besten Europas. Am Dienstag (7. September) tritt er in Damme auf. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Noch gibt es Karten.

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Die Mitglieder von Cappella Amsterdam singen kommenden Dienstag in der St.-Viktor-Kirche. Foto: Driessen

Die Mitglieder von Cappella Amsterdam singen kommenden Dienstag in der St.-Viktor-Kirche. Foto: Driessen

In Zusammenarbeit mit der St.-Viktor-Kirchengemeinde sowie der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) bringen die Niedersächsischen Musiktage nach einer LzO-Mitteilung den Kammerchor "Cappella Amsterdam" nach Damme.

Am Dienstag (7. September) gastieren die Sängerinnen und Sänger ab 19.30 Uhr unter der Leitung von Daniel Reuss in der St.-Viktor-Kirche. Sie führen auf den "Kanon Pokajanen", der als das monumentalste Werk des estnischen Komponisten Arvo Pärt gilt.

"Kanon Pokajanen ist eine schlichtweg hypnotische Erfahrung, eine Erfahrung von innerer Reinigung."Anselm Cybinski, Festspielintendant

Der Intendant der Niedersächsischen Musiktage, Anselm Cybinski, sagt über die Komposition: "Kanon Pokajanen ist eine schlichtweg hypnotische Erfahrung, eine Erfahrung von innerer Reinigung und Sammlung im sehr subtilen Wechselspiel von Spannung und Harmonie. Pärts Partitur zählt zu den ganz wesentlichen Zeugnissen zeitgenössischer Spiritualität."

Den "Kanon Pokajanen" schrieb Arvo Pärt nach LzO-Angaben Ende der 1990er Jahre zum 750-jährigen Bestehen des Kölner Doms. 2016 hat die Cappella Amsterdam, einer der besten Kammerchöre Europas, unter Leitung seines Chefdirigenten Daniel Reuss eine Aufnahme von Pärts A-cappella-Werk veröffentlicht.

Cappella Amsterdam will Chorwerke bekannt machen

Ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen und erstklassigen Kritiken sowohl für ihre Konzerte wie für ihre Aufnahmen ist Cappella Amsterdam angetreten, die schönsten und wichtigsten Werke der Chormusik – egal ob alt oder neu – einem breiten Publikum nahezubringen.

Anselm Cybinski sagte nach Angaben der Organisatoren der Musiktage über das seit dem 28. August laufende und am 2. Oktober endende Festival: "Unsere Vorfreude auf das gemeinsame Musikhören ist dieses Jahr natürlich größer denn je. In ganz Niedersachsen sind die wunderbaren Künstlerinnen und Künstler des Festivals zu erleben, in Schlössern und Kirchen, in Fabrikhallen, aber auch mitten 'auf'm Platz'. Besonders gespannt sind wir auf die eigens für unsere Musiktage entwickelten Projekte, die sich sehr konkret mit unserem Thema ‚Rituale‘ auseinandersetzen."

An 40 Orten finden knapp 60 Veranstaltungen statt

Nachdem die Niedersächsischen Musiktage im vergangenen Jahr coronabedingt verschoben werden mussten, umfasst es 2021 knapp 60 Veranstaltungen an über 40 Orten. Die Veranstalterin ist die Niedersächsische Sparkassenstiftung in Zusammenarbeit mit den Sparkassen im Land sowie örtlichen Mitveranstaltern.

  • Info: Karten lassen sich im Internet auf der Seite www.musiktage.de beziehungsweise telefonisch unter 0800/4566540 bestellen.

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