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Antikmarkt in Cloppenburg: Besonderer Trödel und edle Kuriositäten

45 Aussteller aus dem nordwestdeutschem Raum waren am Wochenende in der Stadthalle Cloppenburg zu Gast. Der Antikmarkt fand nach langer coronabedingter Pause nun wieder statt.

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Alte Holzpaletten aufgepeppt und neu in Szene gesetzt: Der Cloppenburger Antikmarkt lockte mit vielen kuriosen Angeboten. Foto: Heidkamp

Alte Holzpaletten aufgepeppt und neu in Szene gesetzt: Der Cloppenburger Antikmarkt lockte mit vielen kuriosen Angeboten. Foto: Heidkamp

Antikes Küchengerät, Möbel, Gläser, Porzellanfiguren, Schmuck, Plüschtiere und Puppenstuben – den Besuchern wurde einiges geboten. Sodass einige eventuell nicht wussten, wonach sie zuerst schauen sollten.

45 Aussteller aus dem nordwestdeutschen Raum präsentierten auf dem Antikmarkt in der Cloppenburger Stadthalle ein umfangreiches Angebot an außergewöhnlichen Trödel und edlen Kuriositäten. Die Besucher konnten sich mit zeitlosen Design-Klassikern, hochwertigen Vintage- und Shabby Chic Stücken sowie Dekorationen und Schmuck dabei in die guten alten Zeiten zurückversetzen lassen.

Antikmarkt zählt zu den beliebtesten in Nordwestdeutschland

In eine Welt, in der sich in den vergangenen 20 Jahren Plastik, Massenmode und schnelle Wegwerfprodukte durchgesetzt haben, scheint es dem Beobachter, als ob sich die Gesellschaft nun nach Qualität, nach Wertigkeit sehnen würde.

"Endlich geht es wieder los. Der Cloppenburger Antikmarkt zählt mit zu den beliebtesten Märkten in Nordwestdeutschland. Hier finden die Besucher wundervolle Antiquitäten und nicht selten außergewöhnliche Designerstücke", sagte Holger de Graf von Sparringa-Veranstaltungen.

Der Cloppenburger Antikmarkt lockte am Sonntag viele Besucher in die Stadthalle. Foto: HeidkampDer Cloppenburger Antikmarkt lockte am Sonntag viele Besucher in die Stadthalle. Foto: Heidkamp

Ganz dem Vintage-Shabby-Look verschrieben hat sich unter anderem die Bremerin Maria Baecker. "In unserer schnelllebigen Zeit hageln fortwährend Eindrücke, Meinungen, neue Trends auf uns ein. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich immer mehr Menschen nach Entschleunigung und Halt sehnen und sich zurückbesinnen auf alte Werte, auf das, was auch früher schon gut funktioniert hat", erklärte sie. Auf ihrem Stand fanden sich neben alten Holzvogelkäfigen und Koffern viele alte kleine Milchkannen, mit denen die Bevölkerung früher die Milch vom Milchwagen geholt hat. Auch ein gusseisernes Waffeleisen fand seinen Abnehmer, allerdings nicht für die geplanten 25, sondern für 20 Euro. Am Ende ist es immer eine Preisfrage und feilschen gehörte immer dazu.

Einige Stände weiter lockten Ölgemälde, die durchaus großen Zulauf verzeichneten. Aufwendige Grafiken und Stiche, alte Bücher, Schriften und Emaille-Utensilien suchten ebenso ihre neuen stolzen Besitzer wie die Liebhaber von schönem Schmuck.

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