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A, L, E, X

Meine Woche: Kuriose Namen gibt es rund um die Welt. In Belgien hat sich eine Familie eine besondere Tradition bei der Namensgebung ihrer Kinder ausgedacht.

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Wer eine Familie plant, macht sich natürlich Gedanken darüber, welchen Vornamen das Kind oder die Kinder mal tragen sollen. Dass die Entscheidung nicht immer leicht ist, weiß ich als Vater zweier Mädchen natürlich auch. Am Ende hat dabei aber auch das Standesamt ein Wörtchen mitzureden. Tatsächlich laufen in Deutschland irgendwo ein kleiner Leonardo da Vinci Franz, eine Pepsi-Carola und auch ein Popo (ob groß oder klein ist nicht klar) herum. Atomfried, Bierstübl, Verleihnix und Satan haben es dagegen bisher nicht über die Standesamtsschwelle geschafft.

Doch es geht auch anders kurios: In Belgien hat sich eine Familie eine besondere Tradition bei der Namensgebung ihrer Kinder ausgedacht. Alle Geschwister tragen einen sehr ähnlichen Namen, bestehend aus den Buchstaben A, L, E und X. Ob die Namen sinnvoll sind, mag jeder für sich selbst entscheiden. Aber mit Alex (13), Axel (12), Xela (11), Lexa (10), Xael (9), Xeal (8), Exla (5), Laex (4), Xale (2) und Alxe (6 Monate) hat die Familie etwas Besonderes geschaffen.

Gestatten: Rhoshandiatellyneshiaunneveshenk Koyaanisquatsiuth

Wie es dazu kam? Bei den beiden ältesten Söhnen waren die Buchstaben zunächst eher Zufall, doch die Eltern bemerkten schnell, dass die beiden die gleichen Buchstaben im Namen tragen. So entstand ihnen zufolge die Idee. Auf die bisherigen Geschwister sollen auch noch welche folgen. Zwölf Kinder will die Familie irgendwann am Küchentisch sitzen haben. Viel mehr geht auch dann nicht. Bei der Buchstabenwahl gibt es schließlich nur popelige 13 Möglichkeiten.

Der längste offizielle eingetragene Name bei Jungen lautet übrigens: Captain Fantastic Faster Than Superman Spiderman Batman Wolverine Hulk And The Flash Combined. Bei Mädchen lautet der Name: Rhoshandiatellyneshiaunneveshenk Koyaanisquatsiuth. Puh, was gäbe das nur für Möglichkeiten?

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