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50 Aussteller kommen zum Dammer Töpfermarkt

Der gute Ruf der Veranstaltung reicht weit über die Stadtgrenzen hinaus, wirbt das Orga-Team. Alles sei bestens vorbereitet. Wegen der Corona-Pandemie greift indes wieder ein Hyginekonzept.

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Wie schon vergangenes Jahr: Der aus Berlin stammende Bildhauer Ralf Kleine stellt beim 37. Dammer Markt für Töpfer- und Kunsthandwerk aus. Sein Stand befindet sich links neben dem Eingang. Foto: Lammert

Wie schon vergangenes Jahr: Der aus Berlin stammende Bildhauer Ralf Kleine stellt beim 37. Dammer Markt für Töpfer- und Kunsthandwerk aus. Sein Stand befindet sich links neben dem Eingang. Foto: Lammert

37 – eine durchaus stolze Zahl. So oft hat der Dammer Markt für Töpfer  und Kunsthandwerker stattgefunden, wenn der am 5. September (Sonntag) schließen wird.

Die Veranstaltung gehört längst zu den prägenden in der Stadt, zieht – ob Corona oder nicht – Menschen nicht nur aus Damme, sondern auch aus der weiteren Umgebung in ihren Bann.

Der 37. Markt beginnt am 5. September um 11 Uhr im Bereich der Scheune Leiber und auf der Mühlenstraße. Er dauert bis 18 Uhr. 
Aufbauen dürfen die Aussteller ihre Stände an den ihnen zugeteilten Plätzen ab 6 Uhr.

Wie seit 2010 üblich, organisiert ihn eine Arbeitsgemeinschaft, die der Kunst- und Kulturkreis, der Handels- und Gewerbeverein (HGV) sowie das Stadtmarketing bilden. Für die Durchführung verantwortlich ist der HGV. Zahlreiche Sponsoren unterstützen die Veranstaltung nach Angaben der Organisatoren.

Maria Schulte betreut Aussteller und vergibt Standflächen

Für die Betreuung der Aussteller ist seit vergangenem Jahr Maria Schulte zuständig. Anfang 2021 hatte sie Schreiben an zahlreiche Töpfer und Kunsthandwerker verschickt.

Die meisten, die zusagten, kennen den Markt bereits, weil sie mehr oder minder regelmäßig dabei seien. Zu ihnen gehöre etwa der Bildhauer Ralf Kleine, der aus Berlin stamme und die weiteste Anreise habe.

Einige wenige Aussteller seien Neulinge, sagt Schulte. Es war allerdings immer Teil des Konzepts, auch Aussteller zu gewinnen, die bislang noch nicht teilgenommen haben, um für Abwechslung zu sorgen, heißt es. Die Bandbreite reiche von praktischen Gebrauchsgegenständen über dekorative Objekte bis hin zu künstlerisch ausgefallenen, originellen Hinguckern, zählt Schulte auf.

Eines aber gelte für alle: Teilnahmeberechtigt seien nur Töpfer und Kunsthandwerker, die handgearbeitete Sachen anbieten. So stehe es in der Marktordnung, die Teil der Ausstellerinformation sei.

"Dabei versuche ich möglichst, auf Wünsche einzugehen."Maria Schulte, Organisatorin

Maria Schulte hat aber nicht nur potenzielle Aussteller angeschrieben, sie ist auch für die Vergabe der Standflächen zuständig. "Dabei versuche ich möglichst, auf Wünsche einzugehen", sagt sie. So werde Bildhauer Kleine seinen Stand wieder neben dem Eingang aufbauen, wie im vergangenen Jahr.

Hygienekonzept ist mit Gesundheitsamt abgestimmt

Und wie 2020 haben die Organisatoren nach Worten der City-Managerin Eva Maria Deutschländer wegen der Corona-Pandemie wieder ein mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Vechta abgestimmtes Hygienekonzept ausgearbeitet.

Es sehe vor, das eigentliche Marktgelände einzuzäunen. Die Zahl der Besucher, die sich gleichzeitig auf dem Marktgelände aufhalten dürfen, sei auf maximal 1.000 begrenzt. Um diese Zahl zu gewährleisten, gebe es Ein- und Auslasskontrollen mit nummerierten Marken. Wegen des Hygienekonzeptes sei die Zahl der Aussteller begrenzt, sagt Maria Schulte. Höchstens 55 könnten ihre Stände aufbauen.

"Way out West" unterhält Besucher musikalisch

Neben den Ständen dürften sich die Besucher bereits im Vorfeld auf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm freuen. Vor der Scheune Leiber bietet der Kunst- und Kulturkreis nach Angaben der City-Managerin ein Café. Für die musikalische Unterhaltung sei die Band "Way out West" engagiert.

Auf die Kinder warten Mitmach-Aktionen wie etwa die Klinker-Kreativ-Werkstatt oder Arm-Tattoos. Um den Nachwuchs kümmern sich Eva und Frank Kels. "Zum Glück kann ebenfalls die Verlosung wieder stattfinden. Sie hält viele attraktive Preise für die Teilnehmer bereit", sagt Eva Maria Deutschländer.

Geschäfte sind von 13 bis 18 Uhr geöffnet

Aus Anlass des Marktes für Töpfer- und Kunsthandwerk werden die Geschäfte in der Innenstadt von 13 bis 18 Uhr geöffnet sein. Unter anderem präsentieren sie den Kunden im Bereich der Mode die neuesten Herbsttrends. Zudem seien Gaststätten und Cafés geöffnet, heißt es.

Der städtische Ordnungsamtsleiter Andreas Herzog teilt mit, dass die Innenstadt an dem Sonntag ab 6 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt sei. Die entsprechenden Verkehrsschilder und Absperrbalken werden dann aufgestellt sein.

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